Klassische Homöopathie kurz erklärt:

Die vier Säulen der Homöopathie


1. Ähnlichkeitsgesetz

Die klassische Homöopathie beruht auf dem Ähnlichkeitsgesetz, das der Arzt und Forscher Dr. Samuel Hahnemann 1790 zufällig entdeckte, als er Chinarinde als ein von Cullens empfohlenes Malariamittel an sich selbst getestet hat. Während er vor der Einnahme des Mittels völlig gesund war, entwickelte er nach dessen Einnahme verschiedene Malariasymptome. Ein Heilmittel der klassischen Homöopathie bringt bei einem gesunden Menschen die Krankheitssymptome hervor, die es beim Kranken heilen kann.

«Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt werden» (similia similibus curentur)


2. Arzneimittelprüfung

Die homöopathischen Arzneien werden von gesunden Menschen freiwillig und unter streng festgelegten Bedingungen geprüft. Es sind keine Tierversuche oder Genmanipulationen notwendig.


3. Herstellung homöopathischer Arzneimittel (Potenzierung)

Die homöopathischen Mittel werden aus pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Ausgangssubstanzen hergestellt und durch Verdünnung und Verschüttelung potenziert.
Je höher ein Mittel potenziert wird, desto tiefgreifender und langanhaltender ist seine Wirkung. Die homöopathischen Arzneien werden im Form von Globuli (Kügelchen) oder in flüssiger Form als Tropfen eingenommen.


4. Lebenskraft

Die Lebenskraft (Dynamis) waltet als geistartige Kraft uneingeschränkt im gesunden Menschen. Sie belebt den materiellen Körper und hält alle Organfunktionen harmonisch in Gang. Wenn der Mensch erkrankt, so ist ursprünglich nur diese geistige Lebenskraft verstimmt. Durch diese Verstimmung der Lebenskraft kommt es zur Krankheit. Mit der klassischen Homöopathie können körperliche, geistige und seelische Störungen wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Die Lebenskraft wird unterstützt und die Selbstheilung wird angeregt.